Psychisch gesund bleiben

Psychische Gesundheit
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO, 2019) definiert psychische Gesundheit als einen „Zustand des Wohlbefindens, in dem eine Person ihre Fähigkeiten ausschöpfen, die normalen Lebensbelastungen bewältigen, produktiv arbeiten und einen Beitrag zu ihrer Gemeinschaft leisten kann.“

Belastende Gedanken, Emotionen und Verhaltensweisen, aber auch belastende Beziehungen zu anderen können ein Zeichen dafür sein, dass die psychische Gesundheit gestört ist. Wir sprechen dann von „psychischen Belastungen“ oder „psychischen Störungen“. Beispiele für psychische Störungen sind Depressionen, Angststörungen, bipolare Störungen oder auch psychosomatische Störungen, wie unerklärliche Schmerzen.

 

Mir geht es anders als sonst. Bin ich nun psychisch krank?
So einfach kann diese Frage leider nicht beantwortet werden. Klar ist aber, dass das menschliche Wohlbefinden sich immer verändert. Jeder und jede hat manchmal Tage, an denen es einem geht und Tage an denen man sich nicht so gut fühlt. Momentan fallen viele Alltagsstrukturen und wichtige soziale Kontakte weg, da ist es normal, dass das seelische Gleichgewicht darunter leidet. Nach schwierigen Ereignissen, wie Unfällen, dem Tod von Angehörigen, einem Arbeitsplatzverlust oder einer Pandemie, reagieren wir fast alle emotional, aber individuell unterschiedlich. Trauer, Wut oder Angst sind nur einige Beispiele.
Entscheidend ist nicht, ob ich emotional oder traurig reagiere, sondern, ob ich einen Weg finde mit meinen Gefühlen und Emotionen umzugehen und ob ich dann irgendwann auch wieder zu meinem Alltag zurückkehren kann. Dafür wollen wir Ihnen einige Tipps und Informationen geben.

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